
Viele PC-Spieler und Hardware-Enthusiasten haben auf frische Grafikpower aus dem Hause Nvidia gehofft, doch diese Hoffnung wurde nun begraben: Kurz vor der CES 2026 hat Nvidia ganz offiziell mitgeteilt und klargestellt, dass im Rahmen der Messe keine neuen GeForce-Grafikkarten vorgestellt werden. Somit rücken mögliche Refresh-Modelle der RTX-50-Serie in weite Ferne.
Klare Absage aus dem Hause Nvidia
Vergleicht man die heutigen grafischen Darstellungen mit den Spielen Anfang der 2000er Jahre, so glaubt man kaum, dass erst um die 20 Jahre vergangen sind. Die technologische Entwicklung ist rasant vorangegangen; auch mit Blick auf mobile Endgeräte. Heutzutage kann man jederzeit grafisch hervorragende Spiele auf seinem Smartphone starten. Aber nicht nur im Bereich klassisches Gaming hat es viele Veränderungen geben: Im Glücksspielbereich gibt es ebenfalls viele Top Casinos ohne LUGAS Einschränkungen mit hervorragenden grafischen Darstellungen. Vor allem werden hier auch schon die Eindrücke aus einem Live Casino gestreamt, sodass man direkt gegen den Dealer beim Roulette oder Poker antreten kann.
Über Monate haben sich die Spekulationen rund um neue Grafikkarten zur CES 2026 hartnäckig gehalten. Nun hat NVIDIA aber selbst für Klarheit gesorgt. Über den Kurznachrichtendienst „X“ hat der Konzern mitgeteilt, dass es auf der kommenden Technikmesse keinerlei Ankündigungen neuer Grafikkarten geben wird. Eine Aussage, die ausdrücklich für das gesamte Consumer-Grafikkartenportfolio gilt. Somit wird auch eine mögliche Erweiterung der aktuellen RTX-50-Reihe ausgeschlossen.
Mit dieser offiziellen Stellungnahme wurden die Erwartungen an ein kurzfristiges Hardware-Update deutlich gedämpft. Vor allem die vielfach diskutierten Super-Varianten der GeForce RTX 5080, 5070 Ti und 5070 sind daher als vertagt anzusehen.
Lange Zeit waren diese Modelle die Nummer 1 in der Gerüchteküche. Man handelte sie als sogenannte Blackwell-Refresh. Demnach sollte Nvidia die bestehende RTX-50-Serie durch neue leistungsstärkere Ableger ergänzen. Die Beobachter haben unter anderem höhere Speicherausstattungen, leicht angehobene Taktraten und kleinere Architektur-Optimierungen erwartet, die vor allem die Attraktivität im oberen Mittelklasse- und High End-Segment erhöhen sollten. Nun steht fest, dass hier aktuell aber nichts geplant wird. Das ist vor allem auch deshalb enttäuschend, weil schon Mitte 2025 detaillierte Angaben zu den vermuteten Spezifikationen diskutiert wurden. Brancheninsider wie der bekannte Leaker Kepler_L2 verriet bereits recht früh konkrete technische Eckdaten, die später seitens diverser Hardware-Magazine aufgegriffen und eingeordnet wurden. Trotz der Vielzahl an Informationen hat es jedoch stets keine offizielle Bestätigung gegeben – bis jetzt.
Warum Nvidia den Stecker zieht
Die Gründe für Nvidias Zurückhaltung dürften durchaus vielschichtig sein. Ein zentraler Faktor mag unter anderem die weiterhin angespannte Lage am Speichermarkt sein. Die sogenannte Speicherkrise, die seit geraumer Zeit die Preise für Grafikkarten und andere Hardwarekomponenten in die Höhe treibt, hat sich zuletzt wieder einmal verschärft. Steigende Kosten für GDDR-Speicher haben zudem direkte Auswirkungen auf die Preiskalkulation neuer Produkte, sodass es kaum möglich ist, attraktive Preispositionierungen zu realisieren.
Hinzu kommt auch noch, dass Nvidia aktuell ganz andere Prioritäten verfolgt. Der wirtschaftliche Schwerpunkt des Unternehmens liegt seit geraumer Zeit ganz klar im Bereich der künstlichen Intelligenz und den Rechenzentrumsbeschleunigern. Es sind nämlich letztlich KI-Beschleuniger, professionelle GPUs und maßgeschneiderte Lösungen für Großkunden, die deutlich höhere Gewinne als klassische Gaming-Grafikkarten generieren. Somit ist es nicht überraschend, dass sich der Konzern zunehmend auf die Entwicklungs- und Produktionskapazität in diesen Bereichen konzentriert.
Auswirkungen auf den Gaming-Markt
Die Absage zur CES 2026 bedeutet für die Spieler vor allem eines: Geduld ist gefragt. Wer auf ein leistungsstärkeres Modell innerhalb der RTX-50-Serie gehofft hatte, der wird sich wohl noch etwas länger mit den bestehenden Karten arrangieren müssen. Die anhaltend schwierige Marktlage könnte zudem gleichzeitig die Preise stabil halten oder sogar weiter steigen lassen, da es hier kurzfristig keine neuen Produkte gibt, die für Entlastung sorgen würden.
Auch der Wettbewerb profitiert davon kaum. Zwar wird immer wieder über mögliche Gegenbewegungen von AMD spekuliert, aber auch dort ist die Lage ausgesprochen angespannt. Die hohen Speicherpreise und der Fokus auf KI-Beschleuniger treffen letztlich nicht nur Nvidia, sondern beeinflussen die gesamte Branche.
CES ohne Grafikkarten-Highlights
Damit ist klar, dass die CES 2026 im Bereich Gaming-Hardware deutlich weniger spektakulär als in früheren Jahren ausfallen wird. Statt großer GPU-Enthüllungen könnten Software-Innovationen, KI-Anwendungen und neue Plattformstrategien in den Vordergrund rücken. Nvidia selbst wird die Messe wohl dazu nutzen, um seine technologische Führungsrolle im KI-Umfeld zu unterstreichen.
Für Hardware-Fans mag das natürlich in der Gesamtheit enttäuschend sein. Der Kurs ist aber aus Unternehmenssicht nachvollziehbar. In einem Markt, in dem die KI-Infrastruktur derzeit als wichtigster Wachstumstreiber gilt, entwickelt sich die klassische Grafikkarte zunehmend zur Nebensache.
Ob im Jahr 2026 dennoch neue GeForce-Modelle erscheinen, das bleibt bislang offen. Die offizielle Absage bezieht sich nämlich ausschließlich auf die CES. Ein späterer Launch im Laufe des Jahres ist somit nicht ausgeschlossen, allerdings stehen die Chancen nicht gut. Am Ende wird wohl viel davon abhängen, wie sich die Speicherpreise entwickeln und ob sich der Markt für Gaming-Hardware wieder erholen kann.
Foto: Jordan Harrison via pexels.com
Dieser Inhalt ist nur für registrierte Nutzer sichtbar. Wenn Sie sich bereits registriert haben, melden Sie sich bitte an. Neue Nutzer können sich weiter unten registrieren.