Traditioneller Empfang – ROTER TEPPICH ANS MEER: Neue Pläne nach der Berlinale

Nach zehn Tagen gingen die Filmfestspiele in Berlin zu Ende. Traditionsgemäß lud die Vertretung des Landes Mecklenburg-Vorpommern beim Bund in den Ministergärten, Berlin zum Berlinale-Empfang „ROTER TEPPICH ANS MEER“ ein. Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, Kulturministerin Bettina Martin und die Bevollmächtigte des Landes Mecklenburg-Vorpommern beim Bund, Staatssekretärin Jutta Bieringer, begrüßten die Gäste in der Landesvertretung.

Nach der offiziellen Eröffnungsrede von Manuela Schwesig, gab es eine interessante Talkrunde wo der   Geschäftsführer der MV-Filmförderung Prof. Olaf Jacobs mit  den Gästen : Katja Adomeit, Produzentin NO GOOD MEN,  Martina Haubrich, Produzentin KRUX , Torsten Wichner, Koproduzent SUMMER BLUES ,Kulturministerin Bettina Martin zum Thema „Koproduzieren in MV“ sprach. Kulturministerin Bettina Martin sowie der Geschäftsführer der MV Filmförderung, Olaf Jacobs, gaben in Berlin auch die neue Förderung bekannt.

Laut der Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, will MV „sich auch weiterhin für die Förderung gerade junger Filmemacherinnen und Filmemacher einsetzen.“ Auch Kulturministerin Bettina Martin begrüßt die Zusammenarbeit: „Mit der neuen NDR Kooperation in der Filmförderung senden wir gemeinsam das deutliche Signal, dass uns die Zukunft der Film- und Fernsehproduktion in Mecklenburg-Vorpommern sehr wichtig ist.“Ähnliche Partnerschaften gibt es bereits in den anderen NDR Ländern mit den dortigen Filmförderungen. Im vergangenen Jahr hat die MV Filmförderung rund 40 Projekte mit zusammen etwas mehr als 1,9 Millionen Euro unterstützt.

Und: Die Berlinale in diesem Jahr hatte noch etwas ganz Besonderes:  Eröffnungsfilm „No Good Men“ wurde auch in MV gedreht.  Journalistinnen und Journalisten hatten die Möglichkeit, direkt mit Vertreterinnen und Vertretern der Filmbranche ins Gespräch zu kommen. Dabei ging es um Fragen wie: Was bietet Mecklenburg-Vorpommern als Drehort? Welche Rahmenbedingungen gibt es für nationale und internationale Filmproduktionen im Land? Wie ist die Kinolandschaft im Nordosten aufgestellt? Wie wirkt sich die Filmförderung des Bundes auf Mecklenburg-Vorpommern aus? Das waren nur einige Fragen, die im Austausch mit Produzentinnen und Produzenten, Regisseurinnen und Regisseuren, Schauspielerinnen und Schauspielern, der MV-Filmförderung GmbH und politisch Verantwortlichen zur Sprache kamen.

Nach dem offiziellen Teil gab es im Anschluss noch die Möglichkeit sich auch von der kulinarischen Seite, regionalen Produkten zu überzeugen. Und bei einem Glas frisch eingeschenktem Brohmer Landbräu oder einem Cocktail von der Usedomer Destillerie aus Mölschow ließ es sich gut diskutieren, an die weiteren Ereignisse die in Mecklenburg/Vorpommern warten denken, wie die das geplante Filmkunstfet vom 05, bis 10. Mai in Schwerin.

Fotos: Pegü

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