Golfschwung für Anfänger: Die besten Tipps

Golfen ist gar nicht so einfach, wie man als Laie im ersten Augenblick vielleicht denken mag. Einfach den Ball mit dem Schläger treffen und dabei ein wenig auf die Richtung achten? So simpel ist es dann leider doch nicht. Als Anfänger ist man in der Regel schon froh, wenn man überhaupt dazu in der Lage ist, mit dem Schläger den Ball zu treffen. An entsprechend Schwung und an Zielen ist in solchen Fällen noch gar nicht zu denken. Hier gilt wie so oft: Übung macht den Meister und zunächst nicht übertreiben. Aber wie können absolute Anfänger den Golfschwung lernen?

Tipp 1: Einfach anfangen ist der Schlüssel zum Erfolg

Zunächst sollte man an der Sand-Wedge starten, wenn man den Golfschwung erlernen möchte. Das liegt daran, dass es hier am einfachsten ist, den Ball in die Luft zu bringen. Auch bei der Wahl des richtigen Eisens sollte man es zunächst nicht übertreiben. So sollte man gerade als Anfänger nicht sofort das Eisen sieben wählen. Das ist etwa so, als würde man das erste Mal ein Fitnessstudio besuchen und sofort 100 Kilogramm auf der Bank drücken wollen. Für schnelle Erfolge am Anfang ist also auch das Eisen entscheidend.

2. Tipp: Die richtigen Schwünge

Damit man ein Gefühl für die Bewegung bekommt, sollte man mit halben und eher langsamen Schwüngen beginnen. Wenn man direkt versucht, schnelle und vollständige Schwünge durchzuführen, ist das deutlich schwerer und mit Sicherheit mit entsprechend weniger Erfolgserlebnissen verbunden, die gerade am Anfang so wichtig sind, um langfristig am Ball zu bleiben.

3. Tipp: Den Tee nutzen

Anfangs ist der Abschlag vom Tee zu empfehlen, da dieser deutlich einfacher durchzuführen ist als der Abschlag vom Boden aus. Beim Abschlag vom Tee liegt mehr Spielraum vor, was das Treffen des Balls vereinfacht.

4. Tipp: Realistische Zielsetzung

Als Anfänger ist es schon ein absolutes Erfolgserlebnis, wenn die Hälfte aller geschlagenen Bälle mehr oder weniger gerade geschlagen wird. Damit ist nicht komplett gerade gemeint – Abweichungen von 20 Metern nach links oder rechts sind in diesem Stadium noch durchaus zu verschmerzen. Wenn man mit der Zeit merkt, dass es immer besser läuft, kann man den Schwierigkeitsgrad entsprechend anpassen. Wichtig ist allerdings auch hier, dass man es nicht übertreibt und sich realistische Ziele setzt.

5. Tipp: Langsam steigern

Es ist wichtig, das Training nicht zu simpel und gleichzeitig auch nicht zu anspruchsvoll zu gestalten, da ansonsten die Motivation recht schnell verloren gehen kann. Hier bietet es sich an, sich in steigernden Stufen zu üben. Beispielsweise nimmt man sich eine bestimmte Anzahl an Bällen vor, die man von Stufe zu Stufe schneller und mit anderen Eisen schlägt. Zur nächsten Stufe geht man dabei immer dann über, wenn die Erfolgsquote mindestens 50 Prozent beträgt.

6. Tipp: Hilfe vom Profi in Anspruch nehmen

Sich nützliche Tipps durchzulesen, ist mit Sicherheit hilfreich und kann dazu beitragen, die eigenen Fähigkeiten zu verbessern. Allerdings ist das natürlich kein Vergleich zu einem Training mit Experten. Aus diesem Grund kann es enorm viel bringen, sollte man beispielsweise in Berlin wohnen, Golfkurse für Anfänger in Berlin zu besuchen. Bei solchen Kursen werden nicht nur alle wichtigen Grundlagen vermittelt, sondern es kann auch gleich seitens der Experten überprüft werden, ob diese in der Praxis korrekt umgesetzt werden.

7. Tipp: Auf den richtigen Griff achten

Für eine gerade Flugbahn des Balls ist es wichtig, dass der Kopf des Schlägers den Ball gerade trifft. Um das zu bewerkstelligen, ist es wichtig, den eigenen Griff zu kontrollieren. So sollte man zum Beispiel als Rechtshänder darauf achten, den Schläger links vom Körper zu greifen. Auf diese Art und Weise greift man nahezu automatisch richtig.

8. Tipp: Die Ansprechposition kontrollieren

Sobald man in der Lage ist, den Schläger richtig zu greifen, kann man sich der Ansprechposition widmen. Dabei sollte man den Oberkörper beugen und den Rücken so gerade wie nur möglich halten.

9. Tipp: Auf den richtigen Treffmoment achten

Die Flugbahn des Balls ist von vielen verschiedenen Faktoren abhängig. Besonders relevant ist es dabei, wie der Ball getroffen wird. Optimal ist es etwa, wenn man den Ball im Sweet-Spot des Schlägers trifft. Das kann man relativ simpel kontrollieren. Dafür benötigt man nur zwei weitere Golfbälle.

Für die Kontrolle des Treffmoments stellt man den Schläger mittig an den Ball und platziert jeweils links und rechts vom Schlägerkopf die zwei anderen Bälle. Der Abstand sollte dabei ungefähr eine Fingerbreite betragen. Wenn man anschließend beim Abschlag den mittigen Ball auch in der Mitte trifft und dabei nicht die anderen beiden Bälle berührt, hat man den Ball mittig getroffen und alles ist so, wie es sein soll.

10. Tipp: Die Schwungebene im Auge behalten

Wenn man trotz Beachtung des vorherigen Tipps nicht richtig trifft, kann das auf eine suboptimale Schwungebene zurückzuführen sein. So kann es beispielsweise sein, dass man zu steil schwingt. Hier kann es helfen, wenn man versucht, die Schultern aktiv zu drehen. Andererseits kann es natürlich auch sein, dass man zu flach schwingt. Der richtige Ansatz ist hier zu versuchen, die Arme nach oben zu bewegen, sobald man sich mit den Schultern dreht.

11. Tipp: Über einen eindeutigen Schwunggedanken verfügen

Essenziell für ein gutes Ergebnis ist ein klarer Schwunggedanke. Wenn man sich im Aufschwung befindet, bedeutet das für den Schwunggedanken, dass man daran denken sollte, die Schultern zu drehen, während man den Schläger mit den Armen nach oben schlägt. Für den Abschwung sollte man im Umkehrschluss darauf achten, dass man den Schläger auf der gleichen Ebene herunterschwingt, die man auch im Aufschwung genutzt hat.

12. Tipp: Motiviert und diszipliniert bleiben

Selbstverständlich möchte man gerade am Anfang so viel wie nur möglich erleben und erreichen. Nichtsdestotrotz sollte man zu Beginn auf den Driver verzichten. Es sei denn, man möchte erfolglos bleiben und keine Lernerfolge erzielen. Nicht umsonst heißt es “Übermut tut selten gut”. So sehr man auch Lust darauf hat, sich an etwas schwierigere Aufgaben zu wagen – am Anfang sollte man sich mit einfachen Grundübungen und kleinen, aber dafür konstanten Steigerungen begnügen. Nur so ist man in der Lage, auch auf Dauer Lernerfolge zu erzielen und sich nach und nach zu verbessern.

Bildnachweis: CC0 via pixabay.com

 

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