Private Grillpartys in Berlin: Tipps für unvergessliche Stunden unter freiem Himmel

Obwohl es sich gelegentlich durchaus so anfühlen mag: Die perfekte Grillparty entsteht nicht von allein. Vielmehr braucht es die passende Vorbereitung, einen motivierten Gastgeber und die richtigen Gäste, um die Basis für ein Event zu schaffen, das vielen in möglichst positiver Erinnerung bleibt.

Aber worauf sollten diejenigen, die zu einer Grillparty eingeladen sind, eigentlich achten? Und wie können Gastgeber dabei helfen, für ideale Grundvoraussetzungen zu sorgen? Die folgenden Abschnitte liefern hierzu einige Inspirationen, sollten jedoch nicht vergessen lassen, dass jede Grillparty individuell ist. Daher kann es sich definitiv lohnen, sich im Laufe des Abends ein wenig zurückzulehnen, und die Situation zu genießen. Oft zeigt sich ohnehin im Nachhinein, dass es eigentlich unnötig war, sich Sorgen zu machen.

Tipp Nr. 1: Bereiche für Raucher und Nichtraucher

Viele Menschen wissen den Geruch von Kohle und Grillgut zu schätzen. Mit Hinblick auf Zigarettenrauch scheiden sich jedoch die Geister. Gastgeber, die sicherstellen möchten, dass sich niemand beeinträchtigt fühlt, können gut beraten sein, im Garten separate Raucherbereiche auszuweisen.

Gäste, die von vornherein Rücksicht nehmen wollen, können wahlweise auf E-Zigaretten (kein lästiger Zigarettengeruch bei glo) ausweichen. Hierbei handelt es sich um eine praktische Chance, wenn es darum geht, seinen ganz persönlichen Genuss vergleichsweise Nichtraucher-freundlich zu gestalten.

Tipp Nr. 2: Kulinarische Vorlieben im Vorfeld erfragen

Wer früher an Grillpartys und Co. dachte, dachte fast ausschließlich an fleischhaltige Speisen. Im Laufe der Zeit hat sich jedoch viel verändert. Obwohl es sich bei der Berliner Currywurst um eine echte Institution handelt, bedeutet dies nicht, dass es sich nicht anbieten würde, stellenweise auf Gemüse oder Obst zu setzen.

Gastgeber, die möglichst alle Gäste zufriedenstellen möchten, können gut beraten sein, kulinarische Vorlieben im Vorfeld zu erfragen. Ein entsprechendes Vorgehen hilft dabei, sicherzustellen, dass sich niemand ausgeschlossen fühlt. Zudem kann besonderes, ausgefallenes Grillgut natürlich oft den kulinarischen Horizont der Gäste erweitern. Egal, ob marinierter Tofu oder exotische Früchte mit viel Vitamin C: Viele Menschen sind überrascht davon, welche Köstlichkeiten sich auf dem Grill zubereiten lassen.

Tipp Nr. 4: Den Gastgeber entlasten

Je nachdem, wie viele Gäste sich zur Party angemeldet haben, kann es sich bei der entsprechenden Vorbereitung um eine kleine Herausforderung handeln. Unter Freunden gehört es mittlerweile zum guten Ton, einander zu helfen. Und immerhin ist auch gerade die Berliner Szene bekannt dafür, einander unter die Arme zu greifen.

Wie genau das schlussendlich aussieht, ist wiederum von den persönlichen Erwartungen abhängig. Von „Ich bringe einen Salat mit.“ bis hin zu „Ich helfe dir beim Aufräumen.“ ist so gut wie alles denkbar.

Tipp Nr. 3: In öffentlichen, freigegebenen Bereichen grillen

Berlin bietet etliche Möglichkeiten, unbeschwerte Stunden unter freiem Himmel zu verbringen. Und wer hat behauptet, dass es ausschließlich spannend wäre, im eigenen Garten zu grillen?

Zugegeben: Nicht überall ist es erlaubt, seine eigene, ganz persönliche Party zu veranstalten. In vielen größeren Parks stellt es jedoch in der Regel kein Problem dar, Steaks, Würstchen und Co. zuzubereiten. Wer sich unsicher ist, welche Vorschriften im Einzelnen gelten, fragt einfach bei der Stadt nach. Und darüber, dass es wichtig ist, seinen Müll nach dem Grillen wieder mitzunehmen, dürften sich alle einig sein.

Tipp Nr. 5: Grillabende mit einem besonderen Motto

Manche Grillfans zelebrieren ihre Leidenschaft, indem sie Grillabende unter ein bestimmtes Motto stellen. Wie wäre es zum Beispiel mit einem mediterranen Grillabend, bei dem vor allem Fisch im Fokus steht? Oder mit einem eher rustikalen Event, in dessen Zusammenhang Steaks und Würste in etlichen Varianten angeboten werden?

Parallel dazu lädt natürlich auch die Festival-Saison dazu ein, eine Art „Public Viewing“ zu Konzerten zu organisieren, eine große Leinwand aufzustellen und – natürlich unter Beachtung der Nachtruhe – ein paar schöne, gemeinsame Stunden zu verbringen.

Bild: G.C. via Pixabay

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